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Österreich - Neuigkeiten


Jahr: 
2010
Ausgabe: 
2

 Schlafplatz

In Salzburg-Stadt beim Bahnhof werden verschließbare Fahrradboxen zweckentfremdet: Sandler, besser Nichtseßhafte, machen es sich nur allzu oft in den Fahrradboxen bequem – soweit es geht!
 

Anreize

Niederösterreich 
"Sieben Gemeinden in Niederösterreich geben besondere Anreize für Radfahrer: Tulln, Waidhofen an der Ybbs, Herzogenburg, Leopoldsdorf, Pöchlarn, Bergland und Stetteldorf am Wagram. Mit der Entschärfung von gefährlichen Engstellen, eigenen Radstreifen gegen die Einbahn, dem Umbau von Ampelanlagen und Querungshilfen im Kreuzungsbereich soll der Radfahranteil noch weiter gesteigert werden. Landesrat Stephan Pernkopf zeichnete die Siegerprojekte aus. Für die Umsetzung der geplanten Vorhaben stehen 300.000 Euro bereit",  so hieß es Ende Jänner 2010 in den Medien.
Dazu: Eigentlich besteht noch immer Handlungsbedarf seitens des Landes. "1.500 Ortsdurchfahrten sollen radfreudlich werden…“, verkündete im April 2007 (!) LH Pröll. Anscheinend war das damals nur ein Versprecher...
 

Weinviertel A5 

Niederösterreich
Ende Jänner wurde die Verbindung Korneuburg – Wolkersdorf – Schrick und damit ein Teilstück der Nordautobahn eröffnet. Die Verbindung von Schrick bis zur Staatsgrenze fehlt, vor allem aber ist die Weiterführung ungewiss! LH Pröll pilgerte deshalb nachTschechien…2010 wird dort gar nichts geschehen!
 
Viele Menschen halten den monströsen Autobahnbau für die falsche Politik: kleinere Ortsumfahrungen wären besser gewesen, als die Landschaft des Weinviertels auf so die Natur verachtende Weise umzugraben . Dessen ungeachtet freute sich der Mistelbacher Abgeordnete Karl Wilfing: "Mit der Bezeichnung «Weinviertelautobahn» wird nicht nur die Identität der Weinviertler mit der heiß ersehnten Autobahn gestärkt. Ich bin mir sicher, dass auch der regionale Tourismus von der beschlossenen Namensgebung profitiert. Denn ab sofort weiß jeder Gast, dass die A5 der direkte Weg in unser wunderschönes Weinviertel ist», betonte Wilfing im Dezember 2009.
 
Quasi als Abfallprodukt kam es auch im Randbereich von Wien zu einer teilweise grotesken Umlegung der Radroute Stammersdorf – Wolkersdorf: na ja, wenn Autobahnbauer Radwege bauen, kommt so was heraus…

StVO-Änderung 

Oberösterreich
Der Linzer Verkehrsreferent und Vizebürgermeister Klaus Luger tritt für eine STVO-Änderung ein, die es erlaubt, die Radwegbenützungspflicht aufzuheben. Weiters will er Mischverkehrsflächen ohne bauliche Trennung ermöglichen.
 
Da mehrere Untersuchungen ergeben haben, dass Radwege an Kreuzungen das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erhöhen (um 1,5-fache bis 6-fache), tritt er für eine weitgehende Aufhebung der Radwegbenützungspflicht ein. Damit sollen der schnelle und der langsame Radverkehr entkoppelt werden, schnelle RadfahrerInnen können gemeinsam mit dem Autoverkehr Kreuzungen durchfahren. Er schlägt eine Lösung nach deutschem Vorbild vor, d.h. die Einführung von Radwegen mit und von Radwegen ohne Benützungspflicht. Zweitere sollen mit einem eigenen Hinweiszeichen (blau, 4-eckig) ausgezeichnet werden. Im Regelfall soll keine Benützungspflicht gelten. Neben der Erhöhung der Sicherheit für alle VerkehrsteilnehmerInnen und vor allem der RadfahrerInnen könnte bei Unfällen, aus dem Titel 'Verletzung der Radwegbenützungspflicht', kein Mitverschulden mehr angelastet werden.
 
In Linz wurden 2009 in der Klosterstraße und in der Herrenstraße Mischverkehrsflächen auf Probe eingerichtet. Allerdings mussten STVO-konform die Geh- und Radwege baulich extra ausgewiesen werden. Luger strebt Mischverkehrsflächen als Begegnungszonen auf einer gemeinsamen Fläche an, die jeder Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt (max.10 km/h) nutzen kann. Dafür ist eine STVO-Änderung notwendig, um neben Wohnstraße und FußgängerInnen-Zone eine entsprechende weitere Straßenkategorie einzuführen. 
Luger kann sich die Einführung von Mischverkehrsflächen konkret im Bereich zukünftiges Musiktheater bis Goethe­kreuzung sowie in der Hafnerstraße beim Neuen Dom zwischen Stifterstraße und Baumbachstraße vorstellen.
 
Rechtzeitig zu Frühlingsbeginn führen ARGUS Tirol und die Pfadfinder­Innen Völs bereits zum dritten Mal den großen Radlmarkt für Gebrauchträder durch. Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 11. April, am Cyta Flohmarktgelände in Völs statt. 
Die Völser RadlBörse funktioniert nach dem bewährten Prinzip der Tauschmärkte: Fahrtüchtige Kinder- und Erwachsenenräder, aber auch Sonderfahrräder und Anhänger können in der Früh abgegeben werden. Der Verkauf erfolgt am Vormittag durch die Veranstalter. Im Anschluss können die erzielten Erlöse bzw. nicht verkaufte Räder wieder abgeholt werden. 
Die Radverkäufer haben € 2,– Annahmegebühr sowie im Falle des Verkaufes 10% Verkaufsgebühr (maximal 
€ 30,–) zu tragen. 
Im Zuge der Veranstaltung wird auch die Möglichkeit zur Fahrradcodierung angeboten. Der Erlös der Veranstaltung fließt den PfadfinderInnen Völs zu.
Fahrradleichen im Keller?
ARGUS Tirol und die PfadfinderInnen Völs erwarten mehr als 100 Räder, die bei der Völser RadlBörse am 11. April 2010 zum Verkauf angeboten werden. Nach den Erfahrungen vom letzten Jahr übersteigt die Nachfrage das Angebot. Wenn also auch Sie nicht mehr verwendete Fahrräder im Keller haben, bringen Sie diese auf Vordermann (Fahrräder mit Patschen und dgl. verkaufen sich nicht!) und bringen Sie sie am 11.4. vorbei! 
Auch hochwertige Räder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis werden gerne gekauft!
Weitere Informationen:
www.fahr.info.
 


Radlbörse

Völs/Tirol
Fahrradtauschmarkt für Gebrauchtreäder
Rechtzeitig zu Frühlingsbeginn führen ARGUS Tirol und die Pfadfinder­Innen Völs bereits zum dritten Mal den großen Radlmarkt für Gebrauchträder durch. Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 11. April, am Cyta Flohmarktgelände in Völs statt. 
 
Die Völser RadlBörse funktioniert nach dem bewährten Prinzip der Tauschmärkte: Fahrtüchtige Kinder- und Erwachsenenräder, aber auch Sonderfahrräder und Anhänger können in der Früh abgegeben werden. Der Verkauf erfolgt am Vormittag durch die Veranstalter. Im Anschluss können die erzielten Erlöse bzw. nicht verkaufte Räder wieder abgeholt werden. 
 
Die Radverkäufer haben € 2,– Annahmegebühr sowie im Falle des Verkaufes 10% Verkaufsgebühr (maximal € 30,–) zu tragen. 
 
Im Zuge der Veranstaltung wird auch die Möglichkeit zur Fahrradcodierung angeboten. Der Erlös der Veranstaltung fließt den PfadfinderInnen Völs zu.
 
Fahrradleichen im Keller?
ARGUS Tirol und die PfadfinderInnen Völs erwarten mehr als 100 Räder, die bei der Völser RadlBörse am 11. April 2010 zum Verkauf angeboten werden. Nach den Erfahrungen vom letzten Jahr übersteigt die Nachfrage das Angebot. Wenn also auch Sie nicht mehr verwendete Fahrräder im Keller haben, bringen Sie diese auf Vordermann (Fahrräder mit Patschen und dgl. verkaufen sich nicht!) und bringen Sie sie am 11.4. vorbei! 
 
Auch hochwertige Räder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis werden gerne gekauft!
Weitere Informationen:
www.fahr.info.

 

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