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Notwendiges Zubehör
Was man bei einer Ausfahrt
unbedingt mithaben sollte.
ein Beitrag der Radagenda 22
Die Euphorie ist groß, der Drang das neue Bike auszuprobieren und natürlich bald einmal eine längere Ausfahrt zu machen, auch.
Aber auch wenn es nicht oft passiert, sollte man doch für einen Defekt immer das Nötigste mithaben. Niemand ist vor einem "PLATTEN" gefeit, auch der beste und vorsichtigste Radler nicht! Obwohl man doch immer genau auf den Weg geschaut hat. Es gibt vieles was ihrem Schlauch ein Loch zufügen kann. Der berühmte Nagel, Glassplitter, Heftklammern, Streusplit und nicht zu vergessen – viele Arten von Dornen!
Das heißt man sollte zumindest folgende Utensilien mitführen:
- Pumpe (variabel – für alle Ventile geeignet)
- Pickzeug
- Reifenheber
- Ersatzschlauch Achtung! auf die richtige Größe und die Ventilart!
- Gabelschlüssel – falls das Rad keinen Schnellverschluss besitzt
![Quelle/Source [´www.abus.de | pd-f´]](/sites/default/files/u756/Untersatteltasche.jpg)
Am besten alles in einer kleinen Tasche – unter dem Sattel oder am Rahmen befestigt.
Bei einem Defekt zuerst den Fremdkörper entfernen, das Laufrad ausbauen und den Reifen mit dem Reifenheber auf einer Seite aus der Felge heben. ACHTUNG es genügt nicht nur den Schlauch zu wechseln oder zu kleben! Bevor sie den neuen Schlauch einlegen, bitte VORSICHTIG den Reifen innen abtasten! Dornen brechen oft außen ab und der Rest steckt innen! Auch Klammern oder Splitter sind oft von außen gar nicht sichtbar. Und nicht übersehen: auch Speichen können den Schlauch von innen aufstechen!
Wenn möglich, den defekten Schlauch aufpumpen und schauen wo Luft austritt – damit kann man orten, wo etwas stecken könnte . Den Schlauch beim Felgenloch anhalten und an der
Stelle wo das Loch ist nochmals den Reifen abtasten! Ist das Loch oben, unten, seitlich? Ist es unten könnte eine Speiche zu lang sein!
Ein Tipp für die große NOT! Gras in den Reifen stopfen – Heimfahren!
Reifenheber sind notwendig, manche Reifen sitzen oft sehr streng auf der Felge! Auch zum Aufmontieren sind sie notwendig.
Praktisch ist ein Inbusschlüssel zum Aufklappen, evtl. mit Kettennieter. Mit dem Inbus kann man fast alle Schrauben, Lenker und Vorbau einstellen und bei einem größeren "Achter" notfalls die Bremse weit öffnen.
Falls die Kette abreißt hilft nur mehr ein Kettenöffner! Sonst muss man schieben!
Mit dieser Ausrüstung wird man zu 98 % auch nach einer Panne noch nach Hause kommen.
Eine gute und pannenfreie Fahrt wünscht die Radagenda 22!
Bildquelle: [´www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad´]
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