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Rad + Unfall


By Kathi Kovacs - Posted on 08 November 2010

Verhalten nach einem Verkehrsunfall

 

Unfall - was tun?

 
Verkehrsunfälle sind leider Realität. Deshalb ist es für jeden Verkehrsteilnehmer wichtig zu wissen, was nach einem Unfall zur Vermeidung weiterer Schäden und zur Wahrung von Rechtsansprüchen zu unternehmen ist.


ARGUS empfiehlt:
Unfallstelle sofort absichern, Hilfe leisten oder für fremde Hilfe sorgen. Feststellen, ob man selbst oder der Unfallgegner irgendwelche Verletzungen erlitten hat (Personenschaden) und ob andere Schäden (Sachschäden) engetreten sind.
 
Bei reinem Sachschaden
Daten der Beteiligten und Zeugen notieren. Unfallhergang und Schäden schriftlich festhalten (z.B. im Formular "Europäischer Unfallbericht"); Aufzeichnung von Beteiligten unterschreiben lassen. Wenn bezüglich des Sachverhalts Einigkeit besteht, ist es nicht notwendig, die Polizei zu verständigen. Bei großem Sachschaden ist dies dennoch ratsam (die Polizei verrechnet einen Kostenersatz).
 
Bei Personenschaden
Endstellung der beteiligten Fahrzeuge wenn möglich nicht verändern. UNBEDINGT die Polizei und - wenn erforderlich - die Rettung verständigen (bei Personenschaden ist man verpflichtet, die Polizei zu verständigen!).
Bei einigen Verletzungen (auch bei Verdacht) Amtsarzt aufsuchen. Dazu entweder gleich nach der polizeilichen Unfallaufnahme einen Termin erfragen oder - bei einem eventuellen Spitalsaufenthalt - nach der Entlassung mit sämtlichen Befunden bzw. Behandlungsunterlagen. Erst nach der amtsärztlichen Begutachtung sind juristische Schritte möglich. Haben Sie eine Verletzung erst nach dem Unfall festgestellt, machen Sie nachträglich eine Anzeige bei der Polizei und gehen anschließend zum Amtsarzt.
Bei Nichtschuld besteht gegenüber dem Unfallgegner Anspruch auf Ersatz aller Kosten (Verdienstentgang, Heilung, Reparatur, Nutzungsausfall, Spesen, Anwalt, Gericht), auf Schmerzensgeld und (im Todesfall) auf Versorgungsleistungen. Bei Teilschuld verringen sich die Ansprüche auf den Schuldanteil.
Zur Verringerung des finanziellen Risikos empfiehlt sich der Abschluss einer Haftpflichtversicherung, um bei einem Unfall gegen fremde Ansprüche abgesichert zu sein, und einer Rechtsschutzversicherung, die bei Bedarf die Anwalts- und Gerichtskosten deckt und eventuelle Entschädigungsforderungen durchsetzt. Beide Versicherungsleistungen sind in der ARGUS-mitgliedschaft enthalten.
 
Was muss ein Unfallbericht enthalten:

  • Zeit und Ort des Unfallgeschehens
  • Beteiligte nach Namen
  • benützte Verkehrsmittel (wenn Kfz beteiligt: Kennzeichen und Versicherung)
  • Unfallhergang (wie ist der Unfall genau passiert, wer ist wo u nd womit gefahren, wer hatte welche Zeichen zu beachten etc.), eventuell Skizze
  • Verletzungen
  • Sachschäden
  • polizeiliche Aufnahme ja oder nein
  • eventuelle Zeugen

 
Wichtige Telefonnummern:

  • Rettung 144
  • Polizei 133
  • ARGUS-Versicherungsschutz: 01/505 09 07

 
ARGUS-Versicherungsschutz
Denken Sie immer an die Möglichkeit eines Unfalles. Selbst bei noch so vorsichtiger Fahrweise ist ein solch ungutes Ereignis nie mit absoluter Sicherheit auszuschließen. Wenn Sie ARGUS-Mitglied sind, genießen Sie einen umfassenden Versicherungsschutz, bestehend aus Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Unfallversicherung! Denn wenn doch etwas passiert - was wir Ihnen natürlich nicht wünschen - dann mit optimalem Schutz!
ARGUS-Versicherungsinfo und Rechtsberatung: Tel. 01/505 09 07

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