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Rad und OeV


Radabstellanlagen ÖV-Haltestellen

Radabstellanlagen bei einer StraßenbahnhaltestelleDie Kombination von Fahrrad und leistungsfähigen öffentlichen Verkehrsmitteln ist eine sehr effiziente und attraktive Transport-möglichkeit. Das Potenzial ist aber durch die verbesserungswürdigen Bike+Ride-Anlagen bei weitem noch nicht ausgeschöpft. 

Fahrradstation, Velostation, Radstation

Fahrradstationen, Fahrradparkhäuser, Fahrradgaragen gibt es in Holland, Deutschland und der Schweiz vieleIn Holland, Deutschland und der Schweiz sind an vielen Bahnhöfen Fahrradstationen vorhanden, wo Fahrräder sicher abgestellt werden können und Dienstleistungen rund ums Fahrrad angeboten werden. Österreich ist in dieser Hinsicht ein Entwicklungsland.

Schienenersatzverkehr

Seit Jahren quälen wir die Bahn mit dem Wunsch, bei Schienen-Ersatzverkehr mit Bussen eine entsprechende Fahrradmitnahme zu organisieren – zumindest in so genannten „Tagesrand-Verbindungen“, d.h. morgens und abends, um einen Radausflug mit Bahn&Bus zu planen.

10 Gebote für eine umweltfreundliche Bahn (ARGUS-Forderungen)

Fernverkehr

1. „railjets“ für den Fahrradtransport organisieren; dem ursprünglichen EU-Wunsch nach „Mehrzweckabteilen“ sollte entsprochen werden!

Rail-jet

Die Weigerung der ÖBB in den neuen Zugsgarnituren mit teilweise lächerlichen Argumenten - die Passagiere mit Fahrrädern würden durch ihr Ein- und Aussteigen die Fahrpläne durcheinander bringen - beschäftigt natürlich auch die Lobbyisten unseres Schwesterklubs ADFC in Deutschland: viele deutsche Radtouristen, welche die Donau-Radroute befahren, wollen natürlich etwa von Wien aus wieder zurück nach Deutschland kommen und dabei nicht von den schnellen Zügen ausgeschlossen sein.

ÖBB-Konkurrent

Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner will ab 2010, wenn der Personenverkehr innerhalb der EU liberalisiert ist, auf den für andere Unternehmer dann offen stehenden Bahngeleisen der ÖBB Konkurrenz machen – mit niedrigen Ticketpreisen...so ist die Rede von Doppelstockzügen auf der Strecke Wien – München; mit von der Partie ist der ehemalige Personenverkehrsvorstand der ÖBB Stefan Wehinger (der wird dort hoffentlich „radlfreundlicher“ agieren als in seiner Zeit als ÖBB'ler).

Schiene vor Straße

Man glaubt es kaum... und doch ging es so durch die Medien Ende Oktober 2008. So sollen Vorhaben im Bahnausbau im Ausmaß von 700 Millionen Euro zeitlich vorgezogen werden - dem stehen gegenüber bloß 200 Millionen Euro für den Straßenausbau.
Bei den Bahnprojekten geht es vor allem um die Modernisierung des Grazer Hauptbahnhofes, ebenso um die Bahnhöfe Bruck an der Mur, Attnang-Puchheim, Melk, Leibnitz etc...

Ungelöst 1

Noch immer heißt es bei Schienenersatzverkehr mit Bussen “Keine Fahrradmitnahme” - das gilt natürlich auch, wenn bloß “Heisse Luft” transportiert wird, d.h. kaum Fahrgäste im Bus sind...
Wie viele Generationen von Bahnmanagern werden sich wohl noch um die Lösung dieses Problem herumdrücken - Beschwerden gibt es dazu genug!?

Ungelöst 2

Nach wie vor warten viele Bahnbenützer auf die Einbeziehung der Busse in die Bahntarife, um etliche absurde Kostenrelationen weg zu kriegen.
Der inzwischen in Pension gegangene VOR-Geschäftsführer Novy versicherte vor 10 (zehn) Jahren, dass eine Tarif-Einbeziehung der Busse unmittelbar bevorstünde...

Radmitnahme in Bim und Bus

In Innsbruck ist seit 1998 die Radmitnahme in Bussen und Straßenbahnen möglich - und zwar auch zu den Stoßzeiten, sofern Platz vorhanden ist.

    

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