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Radrundfahrt für ein lebenswertes Floridsdorf - ein Bericht


By Andrzej Felczak - Posted on 12 Mai 2009

In Floridsdorf befürchten viele Menschen durch die Zunahme des Verkehrs, neue Wohnsiedlungen und Verlust an Grünräumen eine Verschlechterung der sehr hohen Lebensqualität.
Radrundfahrt für ein lebenswertes Floridsdorf - Schlossergründe
Daher haben sich mehrere Bürgerinitaitiven gebildet, um Floridsdorf weiterhin lebenswert zu halten und am 8. Mai 2009 fand eine gemeinsame Radrundfahrt für ein lebenswertes Floridsdorf statt. Hauptorganisatoren waren die Bürgerinitativen Jedlesee und Donaufeld, viele Teilnehmer sind aber auch aus anderen Bezirksteilen gekommen. Am Startpunkt Lorettoplatz radelten um 15:00 Uhr etwa 100 Radfahrer jedes Alters, von Kindern bis Senioren, los.
Erste Station waren die Schlösslgründe (oben), wo die Bürger den Grünraum erhalten wollen.
 
Floridsdorfer Hauptstrasse
Dann ging die Fahrt weiter über Jedleseer Straße, Floridsdorfer Hauptstraße und Franz-Jonas-Platz. Überall standen erstaunte Fußgänger und wunderten sich, wohin die vielen Radfahrer unterwegs sind.
 
Brossmanplatz - kleine Pause mit Rede über den Durchzugsverkehr
Am Broßmannplatz gab es eine kleine Pause und eine Rede der Verkehrsinitative Donaufeld, wo auf das Problem mit dem Durchzugsverkehr im Wohngebiet hingewiesen wurde. Mit den hier dazugestoßenen Radfahrern war die Kundgebung auf 120 Teilnehmer angewachsen.
 
Angerer Straße - Fahrradpolizisten zum Schutz der Kundgebung
Besonders gut hat es uns gefallen, dass die Exekutive zum Schutz der Kundgebung auch zwei Fahrradpolizisten abgestellt hatte. Hier die Angerer Straße.
 
Radrundfahrt für ein lebenswertes Floridsdorf - Schlusskundgebung
Die Kundgebung verlief weiter über die Fultonstraße, eine Runde rund um die Kirche Donaufeld und über die Donaufelder/Angerer Straße bis zum Bezirksamt Floridsdorf, wo die Abschlussrede gehalten wurde.
 
Bei so einer Kundgebung haben auch die Kinder Spaß daran!Von den Bürgerinitativen wird die Kundgebung sehr positiv beurteilt. Auf dem Fahrrad ist man gut sichtbar - besser als zu Fuß - und gleichzeitig mobil - wodurch ein größeres Gebiet abgedeckt und die Botschaft von mehr Menschen gesehen wird. Nicht zu unterschätzen ist auch der Spaßfaktor für die Teilnehmer, besonders für die Kinder! Als ausgezeichneter Nebeneffekt ist auch Werbung für das Verkehrsmittel Fahrrad gemacht worden.
 
Detail am Rande - auch ein paar CM-Aktivisten fanden den Weg zur Kundgebung, haben sich aber ganz StVO-konform verhalten :-)
 
Hier finden Sie den Bericht der Verkehrsinitative Donaufeld.

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