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Floridsdorf - ausgezeichnete Radabstellanlagen bei der Porsche-Siedlung
Bei der zur Jahreswende 2009/2010 fertiggestellten Porsche-Siedlung in der Donaufelder Straße 91 wurden ausgezeichnete Radständer errichtet. Neben jedem Stiegenhausausgang ist eine ebenerdige, überdachte und beleuchtete Radabstellanlage mit bequem zu verwendenden und diebstahlsicheren Radbügeln vorhanden.
So können auch hochqualitative Fahrräder mit einem guten Gefühl einsatzbereit abgestellt werden.

Bei den größeren Stiegenhäusern sind die Radbügel in einer Unterführung untergebracht

Bei den kleineren Stiegenhäusern sind die Radbügel unter einem Dachvorsprung platziert
Genau so was würden wir uns bei jedem Neubau wünschen aber leider ist die Realisierung der Radabstellanlagen bei Wohnbauten, als Folge der komplett unzureichenden Wiener Bauvorschriften, ausschließlich von der Einstellung des Bauträgers zum Radfahren und sein Wissen über die Bedürfnisse der Radfahrer abhängig und dieses Positivbeispiel somit eine totale Ausnahme. Die ARGUS fordert daher eine Überarbeitung der Wiener Bauvorschriften, wo bei Neubauten eine ausreichende Qualität und Quantität der Radabstellanlagen gewährleistet wird.
Als Vorbild möchten wir das Land Oberösterreich nennen, wo genaue Kriterien hinsichtlich Anzahl der Stellplätze für verschiedenen Bauten (Wohnungen, Geschäfte, öffentliche Einrichtungen, Bildungseinrichtungen u.s.w.) und Gestaltung der Abstellanlagen (Abmessungen, Aufschließungswege, standsicheres Abstellen) schon den Weg in die OÖ Bautechnikverordnung gefunden haben.
Link : Oberösterreich: Rechtsvorschrift für Oö.Bautechnikverordnung
Siehe § 45a und § 50.
Für Bauträger, Architekten und Planer können wir den Leitfaden für Fahrradabstellräume im Wohnbau von IG-Fahrrad empfehlen:
Der ideale Fahrrad-Abstellraum im Wohnbau - ein Leitfaden
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