Wiener Radlobbys ARGUS und IGF geben fünf Ziele für Wiener RadJahr 2013 vor

Das RadJahr 2013 geht in die frühlingshafte Umsetzungsphase, Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou hat ihr Programm angekündigt. Die Vorhaben gehen die richtigen Punkte an (Lückenschlüsse, Gefahrenstellen), aber der große Wurf mit Budgeterhöhung fehlt.

Befragungsergebnis: Diese Radwege sollten benutzungspflichtfrei werden!

 
Am 31.3. 2013 tritt die erste radfreundliche StVO-Novelle in Kraft, in der neben der Möglichkeit für Fahrradstraßen und Begegnungszonen endlich auch die Radwegbenutzungspflicht flexibilisiert wurde. So ist es nun der Behörde möglich, einzelne Radwege von der Benützungspflicht auszunehmen – und somit das Fahrbahnverbot für RadfahrerInnen aufzuheben. Daher haben ARGUS und IGF gemeinsam  gefragt:

Internationale Fahrradtour Baltic Cycle


Liebe Radfreunde!
Wie jedes Jahr findet unter dem Namen Baltic Cycle eine internationale Fahrradtour statt.
Das Ziel dieser Fahrradtouren ist es, die Idee des Reisens mit dem Fahrrad zu verbreiten und dabei Leute von verschiedenen Ländern, Kulturen und Altersgruppen auf einer Route zusammen zu bringen. Die Organisation ist im Rahmen des Great Millennium Peace Ride (1998-2000) entstanden, einer Fahrradtour die unter der Schirmherrschaft der UNESCO rund um die Welt führte. Dieses Jahr führt die Route das erste mal nach Österreich.

Gemischter Geh- und Radweg: Klingeln oder nicht klingeln

Auf gemischten Geh- und Radwegen stellt sich oft die Frage: Klingeln oder nicht. Unten ein Auszug aus einer Facebook-Diskussion im Forum „Radfahren in Wien“.
 
 

Benützung von verschneiten oder vereisten Fahrradstreifen gegen die Einbahn

Aktualisiert! Arno D. hat eine Frage an uns wegen Radfahren gegen die Einbahn im Winter gestellt:

"Viele Radstreifen sind derzeit unbenutzbar verschneit oder vereist, darf ich dann trotzdem gegen die Einbahn radeln, mit Warten / „auf die Seite drücken“ wenn ein Auto kommt (weil ich ja auf deren Fahrstreifen fahre)?"

Diese Frage haben uns freundlicherweise Rechtsanwalt und ARGUS-Vorstandsmitglied  Johannes Pepelnik und der Chefjurist des ÖAMTC, Martin Hoffer, beantwortet:

Lösungsvorschläge zum Getreidemarkt

Der mediale Vorstoß von Christoph Chorherr bezüglich einer möglichen Radverkehrslösung für den Getreidemarkt hat einen wichtigen Brennpunkt des Wiener Innenstadtverkehrs in den Blickpunkt gerückt: Ein Nadelöhr, das große KFZ-Massen von der Zweierlinie über 3-4 Spuren zur Wienzeile und Richtung Karlsplatz schleust und ebenso eine

Vorschlag Lückenschluss Getreidemarkt – große Aufregung in der Radlercommunity

Seit am Freitag, dem 15. Februar, ein Vorschlag für den Lückenschluss Getreidemarkt vorgestellt wurde - http://wien.gruene.at/2013/02/15/getreidemarkt - herrscht helle Aufregung in der Radlercommunity.
In den Foren und auf Facebook (Forum Radfahren in Wien) ist die Ablehnung dieses Vorschlages praktisch lückenlos.

Autofasten 2013

In der Zeit von Aschermittwoch 13. Februar bis Karsamstag 30. März 2013 wird in Österreichs wieder "autogefastet". Die Initiative "Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen 2013", organisiert von der katholischen und evangelischen Kirche Österreichs, ist eine sinnvolle Anregung vorhandene Alternativen (Bahn, Bus, Fahrrad, Zufußgehen, Fahrgemeinschaften) zum Auto neu zu entdecken und auszuprobieren. Und natürlich können auch Nicht-AutobesitzerInnen teilnehmen!
Alle Infos, Unterstützung der Aktion und Anmeldung unter www.autofasten.at/
 

Rechtsvorbeifahren wieder verboten?

Herr Dr.Pepelnik hat im letzten DE den Eindruck erweckt, als sei das Rechtsvorbeifahren an stehenden Fahrzeugen verboten. Ich fahre seit etwa 5 Jahren (damals trat nämlich die geradezu epochale StVO-Novelle in Kraft, wonach das Rechtsvorbeifahren an stehenden Fahrzeugen erlaubt wurde) fast täglich an vor Ampeln wartenden Fahrzeugen - auch Polizeifahrzeugen - rechts vorbei und hatte noch niemals Anstände mit der Exekutive. Mache ich mich ab jetzt strafbar?
Friedrich Dobretsberger, Klosterneuburg

Land Nordrhein-Westfalen startet Planungswettbewerb für Radschnellwege

Daran könnten sich die österreichische Politik und Verwaltung durchaus ein Beispiel nehmen:
 Radfahrer
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:
Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Planungswettbewerb für Radschnellwege gestartet. Gesucht werden fünf regionale Radschnellwegkonzepte, deren Umsetzung durch das Land finanziell gefördert wird. Alle Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, bis zum 22. Juli 2013 ihre Ideen für Radschnellwege einzureichen.

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