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Der ARGUS-Vorstand


 

  • Vorsitzender: Andrzej Felczak
  • Stv. Vorsitzende: Heidi Schmitt
  • Kassierin: Valerie Madeja
  • Stv. Kassier: Gerhard Gstöttner
  • Schriftführerin: Evelyn Eder
  • Stv. Schriftführer: Rolf Nagel
  • Beirat: Johannes Pepelnik
  • Beirat: Hannes Friedrich
  • Beirat: Martin Rotter 

 
Vorsitzender - Andrzej Felczak
Die Wahl zum ARGUS-Vorsitzenden ist für mich ein Vertrauensbeweis und eine Herausforderung, die ich sehr ernst nehme. Es wird viel Arbeit bedeuten, aber es wird mir auch erlauben, wirkungsvoller und gezielter für die ARGUS tätig zu sein.
Seit 1990 setze ich mich für die Förderung des Radverkehrs in Wien ein, anfangs war ich ausschließlich in der praxisnahen Verkehrspolitik in Transdanubien tätig. In den letzten Jahren erweiterte sich mein Tätigkeitsgebiet auf ganz Wien bzw. auf die internationale Radlobbyarbeit (u.a. beim ECF) und meine Aufgaben verschoben sich in Richtung Koordination und Netzwerken. Beim Aufbau der Radagendagruppe 22 war ich aktiv dabei und auch bei anderen Gruppen (z.B. im 3. und 19.) habe ich mitgearbeitet.

Mein Ziel als ARGUS-Vorsitzender – unterstützt von meinen VorstandskollegInnen - ist es, die bestmöglichen Arbeitsbedingungen für aktive Mitarbeiter zu schaffen, sie zu motivieren, zu unterstützen, und zu ermöglichen, dass sie ihre Aufgaben selbstständig und engagiert erfüllen können. Wir laden alle, denen das Radfahren wichtig ist, herzlich ein, gemeinsam mit uns zu arbeiten.
Hier finden sie ausführliche Informationen zur Mitarbeit.

Den neuen Vorstand erwarten herausfordernde Aufgaben, wie die Professionalisierung der Arbeit, Ausbau und Aufbau von Radvertretungen in ganz Österreich, das Durchsetzen von höherer Qualität bei Radfahranlagen, Bewusstseinsbildung und Werbung für das Radfahren, eine Offensive bei etablierten und neuen Medien und vieles mehr.

Die Zeit ist genau richtig, denn das nachhaltige Verkehrsmittel Fahrrad ist weltweit wegen erhöhten Gesundheitsbewusstseins, Schonung von Umwelt und Ressourcen und steigender Ölpreise im Aufwind. Wir können den Trend durch unseren Einsatz erheblich verstärken und somit dazu beitragen, die Welt etwas lebenswerter für uns und unsere Kindern zu machen.
 
Stv. Vorsitzende - Heidi Schmitt
Seit 2008 Obfrau der „ARGUS Steiermark – Die Radlobby“ und als mehrjähriges Mitglied seit 2006 im Vorstand (Kassierin) ehrenamtlich tätig. Geboren 1964 in Neunkirchen am Brand (Deutschland). Beruflich als Biologin im Forschungsmanagement an der Med Uni Graz tätig.

Als tägliche Radpendlerin zwischen Feldkirchen und Graz setzte ich mich vor Ort derzeit besonders für die Belange der AlltagsradlerInnen in und um Graz ein. Auf Bundesebene ist es mir wichtig, dass ARGUS DIE zentrale Anlaufstelle für alle Wünsche und Fragen der RadlerInnen in Österreich wird. Als kritische, aber zugleich konstruktive Interessensvertretung der AlltagsradlerInnen muss die ARGUS wieder mehr öffentliche Sichtbarkeit erlangen und als professioneller Verhandlungspartner in Verkehrsplanung und Politik wahrgenommen werden. Dazu muss es uns gelingen, die ARGUS vor allem für jüngere Aktive attraktiv zu gestalten und diese einzubinden, so dass unsere Ideale nachhaltig implementiert werden können.
 
Kassierin - Valerie Madeja
Seit fast 15 Jahren bin ich in der ARGUS und habe anfangs im Shop und dann bald immer mehr im Büro mitgearbeitet.
Ich kümmere mich u.a. um die Mitgliederbetreuung und Mitgliederverwaltung und um den Internetauftritt (Website, facebook) der ARGUS, arbeite beim DRAHTESEL und den Veranstaltungen mit.
Besonders wichtig ist es mir, dass die ARGUS vermehrt Projekte wie u.a. die ARGUS-Fahrradschule veranstaltet. Ich wünsche mir, dass wir die Zusammenarbeit mit den anderen Radorganisationen in Österreich und international intensivieren und unsere Mitglieder zur Mitarbeit im Verein begeistern können. Denn je mehr wir fürs Radeln begeistern können, desto besser wird es für alle von uns!
 
Stv. Kassier - Gerhard Gstöttner
Verkehrsplaner, ARGUS-Mitglied seit 1990 und Sprecher der Radagenda 22
Als engagierter Radfahrer habe ich 2003 die Radagenda 22 in der Donaustadt mitbegründet. Durch gezielte Aktionen ist es uns seither gelungen, dass Radverkehr mittlerweile ein fixer Bestandteil der Bezirkspolitik geworden ist. In den letzten Jahren hat sich auch die Zusammenarbeit mit ARGUS intensiviert und ich habe dabei die Stärken und Schwächen kennengelernt. Diese Erfahrungen haben mich dazu veranlasst mein Engagement und Fachwissen auch über die Bezirksgrenzen hinaus zur Förderung des Radverkehrs einzubringen. Da ich bei der ARGUS noch viel Entwicklungspotential sehe habe ich mich daher entschlossen aktiv als Vorstandmitglied mitzuwirken.
Für mich ist es wichtig die ARGUS als Plattform für alle RadfahrerInnen zu etablieren.  Ein besonderes Anliegen ist es mir dabei Strukturen zu schaffen, welche es engagierten RadlerInnen ermöglichen aktiv an der Förderung des Radverkehrs mitwirken zu können.
 
Schriftführerin - Evelyn Eder - Raumplanerin, ARGUS-Mitglied seit 2008, aktiv in der ARGUS-Steiermark bis 2010, seit 2011 aktiv in Wien in der ARGUS, IGF, Radagenda 22 und beim RaR 2011; Mitarbeiterin am Institut für Raumplanung und ländliche Neuordnung an der BOKU Wien;

Wer kann schon von sich behaupten, sein Alltagsverkehrsmittel im Wohnzimmer zu parken? Ich trete täglich meinen Arbeitsweg (15 km innerhalb von Wien in eine Richtung) direkt von meiner Erdgeschosswohnung an.

Stadt, Urbanität und öffentlicher Raum haben für mich sehr viel mit Bewegungsfreiheit, Flexibilität und mobile Entscheidungsmöglichkeiten zu tun: autofrei mit dem Rad im Alltag und in der Freizeit unterwegs; wenn's mal später wird, mit der U-Bahn nachhaus; Einkäufe sind auch leicht per Rad nachhause zu schaffen; bei Schnee und Eis ein ausgedehnter Stadtspaziergang; für weitere Strecken mit der Bahn unterwegs. Die Kombination von umweltfreundlichen Mobilitätsformen steht für mich im Vordergrund, das Fahrrad hat dabei Priorität. Weiters denke ich, dass der öffentliche Raum wieder adäquater an die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmenden verteilt bzw. gemeinsam genutzt werden soll!

Ich möchte mich in der ARGUS für eine bundesweite und auf Wiener Ebene organisationsübergreifende Kooperation einsetzen, einen Beitrag leisten, um die Strukturen der ARGUS effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten und mich für mehr Aktionen und Projekte zur Förderung des Radverkehrs engagieren.

 
Stv. Schriftführer - Rolf Nagel
Elektrotechniker und Betriebsratsmitglied bei Siemens. Ich komme ursprünglich aus Lüneburg in Norddeutschland und wohne seit 1992 in Wien. Nach meiner Mitgliedschaft beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) unterstütze ich seit 1992 die ARGUS.
 Mitte 2010 gründete ich beim fahrRadpass von Global 2000 mit inzwischen über 90 KollegInnen die „Siemens BetriebsradlerInnen“, um österreichweit das Radfahren zur Arbeit bei Siemens populärer zu machen. In unserem Betriebsrat habe ich zu diesem Zwecke durchgesetzt, dass KollegInnen, die bei den Siemens BetriebsradlerInnen mitmachen, einen Betriebsratszuschuss von € 40,- pro Jahr erhalten. Regelmäßig werden diese KollegInnen von mir durch einen Newsletter, Rad-Aktionstage und Veranstaltungen darüber informiert, was sich bei Siemens, in anderen Betrieben, in der Politik und bei der ARGUS im Interesse des Umweltfreundlichen Stadtverkehrs so tut.
Aufgrund meines bisherigen Engagements liegt mein Interesse und mein Know How für die Vorstandsarbeit vor allem in der Etablierung des umweltfreundlichen Stadtverkehrs in den Betrieben. Ich setze mich daher besonders für Verbesserungen beim Verkehr zur Arbeit mit Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln ein und nutze dazu auch meine Betriebsratskontakte.
 
Beirat - Johannes Pepelnik
41 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei RadfahrerInnen. Arbeitet als Rechtsanwalt in Wien und beschäftigt sich nicht nur beruflich mit Rechtsfragen rund ums Radfahren sowie Vereinsrecht. Autor des Buches „Rechts-Berater für Radfahrer“ und Mitautor von „Radfahren in Wien“. Ehrenmitglied in zahlreichen Fahrradverbänden.
  
 
  
Beirat - Hannes Friedrich - Bankangestellter, Mountainbikelehrwart und Radprojektleiter für Hilfsorganisationen.
Nach der Tätgkeit bei diversen Radmagazinen kam ich 2001 zur ARGUS und bin da für die Bereiche Marketing und Anzeigenverkauf zuständig. Neben dem Bike Festival und dem Radplan Wien gilt mein Hauptaugenmerk dem Drahtesel, wo ich mich als Schnittstelle von Radwirtschaft und Radtouristik zur ARGUS sehe.
Besonders am Herzen liegt mir eine noch professionellere Ausrichtung unserer Medienarbeit, so werde ich mich z. B.  für einen Newsletter  einsetzen.Ich stehe für eine personelle, medien- und mitgliedermäßige Stärkung der ARGUS.
 
Beirat - Martin Rotter
Informatiker, geboren 1966 in Vorarlberg, seit 1984 in Wien
- ARGUS Mitglied von 1992-2007, und ab 2013
- IG-Fahrrad Mitglied seit 2004, ab 2011 im Vorstand
- Seit 2005 für die Grünen Meidling in der Bezirksvertretung des 12. Bezirks, mit Schwerpunkt Verkehr
- Beruflich bin ich in der Forschung und Entwicklung von Spracherkennungssystemen bei der Firma Nuance tätig.
Als Alltagsradfahrer und -fußgeher sehe ich im Fahrrad eines der wichtigsten Fortbewegungs- und Transportmittel insbesondere für den urbanen Raum. Um jedoch viele Menschen zum Umstieg aufs Rad zu bewegen und ihre Ängste und Vorurteile dem Fahrrad gegenüber abzubauen, müssen sich die Rahmenbedingungen dafür entscheidend verbessern. Zwei wichtige Maßnahmen dazu: Entschleunigung des MIV und Neuverteilung des Straßenraums. Die zentrale Aufgabe der ARGUS besteht für mich darin, den Menschen Lust aufs Radfahren zu machen und der Politik gute Argumente für die Förderung des Radverkehrs zu liefern.
Die österreichischen Radfahrorganisationen haben sich heuer zum Bundesverband "Radlobby Österreich" zusammengeschlossen. Dies war ein entscheidender Schritt in Richtung einer schlagkräftigen und flächendeckenden Organisationsstruktur. Auf Wiener Ebene streben ARGUS und IG-Fahrrad unter dem Label "Radlobby Wien" eine engere Zusammenarbeit an. Meine Kandidatur zum Vorstandsmitglied soll als Signal zur Intensivierung dieser Zusammenarbeit der Radfahrorganisationen verstanden werden. Mir ist besonders wichtig, dass Synergien genutzt und Doppelgleisigkeiten abgebaut werden, damit die Mitgliedsbeiträge möglichst zielgerichtet für Lobbytätigkeiten und Mitgliedsservice eingesetzt werden können. Anders ausgedrückt: Die Kraft, mit der wir in die Pedale treten, soll ohne Reibungsverlust auf die Straße kommen. 
 

 
 

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