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Rad fahren mit Kindern


Als Familie per Rad mobil sein

Junge Familien müssen auf gemeinsames Radfahren nicht verzichten – im Gegenteil! Eltern, die Fahrrad und Familie vereinen wollen, haben eine große Auswahl an unterschiedlichen Transportlösungen: Kinderfahrradanhänger, Kindersitz und Lastenräder sind vielseitige Alternativen oder Ergänzungen zu Kinderwagen, Auto
und Öffis. Vorgelebte Radmobilität macht Freude und bringt viele Vorteile im Alltag: Kostenersparnis, Umweltschutz und Fitness.
Im neuen Kindertransport-Ratgeber gibt's alle Infos zum Kind am Rad - bald kommt der Folder per Post an unsre Mitglieder, hier schon jetzt zum download: radlobby.at/kindertransport

 

 

 

Kinder im Kindersitz

Mindestens 16 Jahre alt müssen RadfahrerInnen sein, damit sie ein Kind auf dem Fahrrad mitführen dürfen. Das Kind selbst darf das 8. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Seit 1. 5. 2001 dürfen nur Sitze verwendet werden, die hinter dem Sattel montiert werden.
ARGUS empfiehlt:

  • Das Fahrrad soll einen steifen Rahmen, einen stabilen Ständer, breite Reifen, einen breiten Lenker und gute Bremsen haben. Eventuell vorhandene Sattelfedern müssen mit einem zuverlässigen Fingerschutz abgedeckt werden.
  • Für den kleinen Passagier ist ein Kindersitz mit Sicherheitsmerkmalen wie Fußriemen, dem gesetzlich vorgeschriebenen Speichenschutz und einem Sicherheitsgurt in Hosenträgerform mit weitem Einstellbereich zu verwenden. Auf die vom Hersteller angegebene Gewichtsgrenze achten!
  • Verstellbare Fußstützen ermöglichen die Anpassung an verschiedene Körpergrößen. Ideal für schlafende Kinder sind Sitze mit hoher, nach hinten neigbarer Rückenlehne.

Kindersitze siehe ARGUS-Online-Shop

Kinder im Kinderanhänger

Kinder in Fahrradanhängern zu transportieren wird immer beliebter.
ARGUS empfiehlt:

  • Ein Gespann mit einem gut konstruierten Kinderanhänger ist wesentlich leichter zu beherrschen als eine entsprechende Ladung im Kindersitz. Zwei Kinder in einem geeigneten Anhänger sind hinsichtlich des Fahrverhaltens durchaus unproblematisch.
  • Gute Anhänger haben Sicherheitsgurte, Überrollbügel und einen Speichenschutz. Ein verstellbares Verdeck erlaubt Anpassung an die Witterungsverhältnisse.
  • Das Zugfahrrad muss wirksame und standfeste Bremsen haben. Eine Schaltung mit Berggängen ist vorteilhaft. Zum Schutz der Passagiere vor Nässe und Split sollte auch der hintere Kotschützer einen Gummispritzschutz haben.

Siehe dazu auch StVO/Ausrüstungsbestimmungen und ARGUS-Online-Shop (Kinderanhänger)

Kinder im Abschlepptau

Sie möchten Kinder auf längere Touren mitnehmen?
ARGUS empfiehlt:

  • „Trailerbikes“ verwenden! Das sind Anhänge-Fahrräder, wahlweise mit Gangschaltung, die ans Zugfahrrad gekoppelt werden. Den kleinen Passagieren macht's großen Spaß, weil sie hier mittreten können – aber nicht müssen.
  • Weiters gibt es Abschleppstangen, die als Verbindungskupplung zwischen Kinderfahrrad und Abschleppfahrrad fungieren. Ist der Sprössling müde, wird er einfach samt Kinderfahrrad ans große Fahrrad von Mama oder Papa gekuppelt.

Trailerbike, Abschleppstange etc. siehe ARGUS-Online-Shop

Kinder auf dem eigenen Fahrrad

Kinder unter 12 Jahren dürfen nur in Begleitung einer Person, die mindestens das 16. Lebensjahr vollendet hat, auf der Straße fahren.
Ab dem vollendeten 12. Lebensjahr dürfen Kinder ohne Begleitung fahren. Für Kinder ab 10 kann nach erfolgreicher Ablegung der „freiwilligen Radfahrprüfung“ eine behördliche Genehmigung erteilt werden, ohne Begleitung auf der Straße zu fahren. Diese sollte von Ihrem Kind, wenn alleine unterwegs, mitgeführt werden.
ARGUS empfiehlt:

  • Kinder wachsen schnell. Trotzdem sollte man Kinder nur mit zu ihrer Größe passenden Rädern fahren lassen! Wichtig sind ein richtig dimensionierter Lenker sowie altersentsprechende Bremsgriffe und Pedalkurbeln.
  • Kinderräder dürfen keine scharfkantigen Teile haben (Glocke, Schutzbleche). Die Lenkerenden müssen durch Griffe mit großen Prallflächen abgedeckt sein, andernfalls besteht bei Stürzen die Gefahr von schweren inneren Verletzungen. Leichtgängige und wirksame Handbremsen sind ein Muss.
  • Kinder behandeln ihre Räder oft äußerst unsanft. Darum kritische Teile (verbogener Lenker, verbogene Pedale, gerissene Bremszüge) umgehend ersetzen!
  • Beim Radfahren mit Kindern verkehrsreiche Straßen ohne Radweg meiden. Notfalls gemeinsam auf dem Gehweg schieben!
  • Wird das Kind von einem Erwachsenen begleitet, so sollte das Kind vorn fahren. Fahren zwei Erwachsene mit Kindern, so bilden sie Anfang und Ende des Zuges.
  • Kinder nicht durch zu lange Strecken überfordern und rechtzeitig Pausen einlegen! Kinder wollen und sollen Spaß am Radfahren haben. Darum ist bei Touren mit Kindern jede Art von Leistungsdenken unangebracht.

 
 

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